Knochendichte-Messung

in der Region Stuttgart Ost, Fellbach, Untertürkheim und Luginsland.

Vielleicht erinnern Sie sich an die Generation Ihrer Mutter oder Großmutter. Damals konnte man das Alter einer Frau insbesondere am „Witwenbuckel“ ablesen. Daß es sich hierbei nicht um eine harmlose Verformung der Wirbelsäule, sondern um eine ernst zunehmende Erkrankung mit vielen schmerzhaften Folgeschäden handelt, wußte damals kaum jemand. Die Osteoporose – die Erweichung der Knochen – so die wissenschaftliche Umschreibung dieses Phänomens - galt als unabwendbares Altersschicksal der Frau. Inzwischen hat sich die medizinische Kenntnis jedoch rasant weiter entwickelt. Heute wissen wir, daß die Osteoporose – und damit der Witwenbuckel- keineswegs ein schicksalhaftes Ereignis ist. Vielmehr können wir das Entstehen der Erkrankung durch gezielte Gabe von Hormonen, nicht hormonellen Mitteln und Vitalstoffen heute weitgehend verhindern bzw. die Folgebeschwerden deutlich abmildern. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige Diagnostik, durch die eine gezielte und effiziente Behandlung erst möglich wird. Bis vor einiger Zeit galt die radiologische Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) als einzig verläßliche Methode. Auf Grund der Strahlenbelastung wurde dieses Verfahren jedoch von vielen Frauen abgelehnt. Dieses führte zur Entwicklung eines neuartigen Diagnostik-Verfahrens, das auf der vollkommen ungefährlichen und nicht belastenden Ultraschall-Technik beruht: die quantitative Ultraschalldensitometrie (QUS).

Wie verläuft die Untersuchung?

Diese Ultraschalluntersuchung ist völlig schmerzfrei, schnell durchzuführen und sicher in ihren Resultaten. Bei der Untersuchung sitzen Sie bequem, während das Gerät mit einem speziellen Ultraschall-Kopf Ihre Ferse abtastet. Diese Stelle eignet sich besonders, da die Haut hier sehr dünn und die Ferse nur mit wenig Muskelgewebe umgeben ist. Die Schallwellen treffen somit sofort auf Knochensubstanz und können den Knochen auf seine Elastizität und Festigkeit abtasten.

Diese Werte geben Aufschluß über Ihr individuelles Risiko, sich z.B. den Oberschenkelhals zu brechen. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 10 bis 15 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Werden im Rahmen der Früherkennungs - Diagnostik Veränderungen der Knochenelastizität und Knochenfestigkeit festgestellt – dies sind sichere Vorboten einer späteren Osteoporose - läßt sich einem späteren Knochenabbau gezielt entgegenwirken. Eine spezielle Therapie mit Vitalstoffen, Hormonen oder nicht hormonellen Substanzen kann die Alterungsprozesse der Knochen aufhalten – und zwar bevor die Osteoporose im Röntgenbild sichtbar wird. Damit stellt die Ultraschall – Knochen - Dichtemessung einen wesentlichen Beitrag zur Früherkennung von Osteoporose und zur Einleitung einer rechtzeitigen präventiven Therapie dar.

Wer sollte eine Osteoporose – Ultraschall durchführen lassen?

Frauen sollten ab dem 40. Lebensjahr – von diesem Zeitpunkt an setzt der sukzessive Abbau des Knochens ein – regelmäßig, d.h. einmal pro Jahr, einen Osteoporose – Check up per Ultraschall durchführen lassen. Auch dann, wenn Sie bereits unter Osteoporose leiden, ist dieses Diagnostik-Verfahren für Sie empfehlenswert. Denn durch die Messung läßt sich der Erfolg einer eingeleiteten Therapie – ohne Röntgenbelastung – gut demonstrieren. Knochendichtemessung mit Ultraschall – eine sinnvolle Investition in Ihre Gesundheit. Wie viele innovative Diagnostik-Verfahren zählt die Ultraschall-Knochendichtemessung derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Wir stellen Ihnen die Kosten für diese wichtige Vorsorgeuntersuchung daher als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung. Die Kosten für die Untersuchung erfahren Sie von einem Mitarbeiter unserer Praxis.